Jagdlexikon

Leguminosen

Wald und Feld · auch Hülsenfrüchtler, Fabaceae

Leguminosen oder Hülsenfrüchtler sind eine große Pflanzenfamilie, deren Früchte Hülsen sind und die meist mit Knöllchenbakterien an den Wurzeln Luftstickstoff binden.

Wurzelknöllchen einer Ackerbohne · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Wurzelknöllchen einer Ackerbohne · KI-generierte Illustration

In den Wurzelknöllchen leben Bakterien, die Rhizobien, die Stickstoff aus der Bodenluft in eine für die Pflanze nutzbare Form bringen. Dadurch brauchen Leguminosen kaum Stickstoffdünger, reichern den Boden mit Stickstoff an und sind gute Vorfrüchte. Ihre Samen und Blätter sind sehr eiweißreich, Körnerleguminosen enthalten etwa 20 bis 45 Prozent Eiweiß. Viele heimische Arten haben die typische Schmetterlingsblüte.

Im Landbau unterscheidet man Körnerleguminosen wie Ackerbohne, Futtererbse, Lupine und Sojabohne von Futterleguminosen wie Rot- und Weißklee, Luzerne, Esparsette und Wicken. Auch Robinie und Ginster gehören zur Familie. Wegen Krankheiten und Schädlingen brauchen Leguminosen lange Anbaupausen. Auf Wildäckern sind sie wegen ihrer eiweißreichen Äsung besonders wertvoll, und Klee- und Luzerneschläge zählen zu den besten Äsungsflächen für Reh und Hase.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion