Lexikon

Rotklee

Wald und Feld · auch Wiesenklee

Rotklee ist eine aufrecht wachsende Kleeart mit rosaroten bis purpurnen Blütenköpfchen und die wichtigste Kleeart im Ackerfutterbau.

Er wird bis etwa 60 Zentimeter hoch und damit deutlich höher als der Weißklee, Ausläufer bildet er nicht. Die dreizähligen Blätter tragen oft einen hellen, halbmondförmigen Fleck, die kugeligen Köpfchen sitzen dicht über den obersten Blättern. Von Natur aus wächst er als Wiesenklee im Grünland, angebaut wird er allein oder im Kleegras. Er ist kurzlebig und hält sich meist nur zwei bis drei Jahre.

Als Leguminose bindet er mit Knöllchenbakterien Luftstickstoff und verbessert den Boden. Deshalb ist er ein beliebtes Glied der Fruchtfolge und eignet sich gut als Untersaat im Getreide. Für Reh, Feldhase und Rotwild ist er hochwertige Äsung, auf Wildäckern und Wildwiesen gehört er zu den Standardpflanzen. Seine langen Blütenröhren werden vor allem von Hummeln bestäubt. Deckung im Winter bietet er nicht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion