Jagdlexikon

Wicke

Wald und Feld

Als Wicken baut man vor allem die einjährige Saatwicke und die winterharte Zottelwicke an, rankende Leguminosen für Futter, Zwischenfrucht und Wildacker.

Blühende Saatwicke · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Saatwicke · KI-generierte Illustration

Beide gehören zur Gattung Vicia wie die Ackerbohne. Ihre Blätter sind paarig gefiedert, mit vielen schmalen Fiederblättchen und einer geteilten Endranke, mit der sie sich an Getreide oder anderen Pflanzen hochziehen. Die Saatwicke oder Futterwicke wird 30 bis 80 Zentimeter hoch und trägt einzeln oder paarweise in den Blattachseln purpurne bis violette Blüten. Die Zottelwicke ist dicht behaart und bildet lang gestielte Trauben aus meist 20 bis 30 blauvioletten Blüten.

Die Saatwicke ist nicht winterhart und wird im Frühjahr oder als Sommerzwischenfrucht gesät, gern im Gemenge mit Ackerbohne und Futtererbse. Die Zottelwicke übersteht den Winter und ist Bestandteil des Landsberger Gemenges. Wicken unterdrücken Unkraut gut und binden mit Knöllchenbakterien Luftstickstoff. Auf Wildäckern liefern sie eiweißreiche Äsung. Deckung bieten die niedrigen, rankenden Bestände dagegen kaum.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion