Ackerschachtelhalm
Der Ackerschachtelhalm ist eine Sporenpflanze mit gegliederten, quirlig verzweigten grünen Trieben, die verdichtete und staunasse Böden anzeigt.
Von März bis Anfang Mai erscheinen zuerst blassbraune, unverzweigte Sporentriebe ohne Blattgrün, fünf bis 20 Zentimeter hoch, mit einer Sporenähre an der Spitze; nach dem Ausstäuben sterben sie bald ab. Erst danach, im Mai, wachsen die grünen, sterilen Triebe von zehn bis 50 Zentimetern, an deren Knoten quirlig angeordnete, kantige Äste und gezähnte Scheiden sitzen. Blüten und Samen bildet er als Sporenpflanze nicht.
Er wächst auf Äckern, an Wegrändern, Böschungen und Gräben und gilt als Zeiger für Bodenverdichtung und Staunässe. Er ist schwach giftig; deutlich giftiger ist der ähnliche Sumpfschachtelhalm feuchter Wiesen, dessen Scheidenzähne an der Spitze einen breiten, hellen Hautrand haben. Schachtelhalme enthalten ein Enzym, das Vitamin B1 abbaut und auch im Heu erhalten bleibt. Samen, wie sie Rebhühner von Ackerwildkräutern aufnehmen, liefert er nicht.
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