Lexikon

Weißklee

Wald und Feld · auch Kriechklee

Weißklee ist eine niedrige, ausdauernde Kleeart mit kriechenden Ausläufern und weißen Blütenköpfchen, die auf Weiden und Wiesen und an Wegrändern wächst.

Die Stängel liegen dem Boden auf und schlagen an den Knoten Wurzeln, so bildet der Weißklee dichte Teppiche. Die Blätter sind dreizählig, ihre Blättchen tragen oft eine helle, winkelförmige Zeichnung. Die weißen bis zartrosa Köpfchen sitzen an langen, blattlosen Stielen und blühen vom Frühsommer bis in den Herbst. Weil er sehr trittfest ist und Beweidung gut verträgt, gehört er in viele Weidemischungen.

Wie alle Kleearten ist er eine Leguminose und bindet mit Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff aus der Luft. Für Feldhase und Reh ist er eine begehrte, eiweißreiche Äsung. Da er mehrere Jahre ausdauert, eignet er sich für Daueräsungsflächen und Wildwiesen. Vom Rotklee unterscheidet er sich durch den niedrigen, kriechenden Wuchs und die weißen Blüten; zudem ist er eine gute Bienenweide.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion