Jagdlexikon

Segge

Wald und Feld · auch Seggen, Riedgras, Carex

Seggen sind grasähnliche Sauergräser mit meist dreikantigen, knotenlosen Halmen, die vor allem nasse Wiesen, Ufer, Moore und Wälder besiedeln.

Sumpf-Segge mit dreikantigem Halm · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Sumpf-Segge mit dreikantigem Halm · KI-generierte Illustration

Von den echten Süßgräsern unterscheiden sie sich am Halm: Er ist meist scharf dreikantig und hat keine verdickten Knoten. Viele Arten tragen oben eine oder mehrere schlanke männliche Ähren und darunter dickere weibliche Ähren. Bei der Steifen Segge und anderen Großseggen entstehen mächtige Horste, auf anderen Flächen bilden Seggen mit Ausläufern dichte Rasen.

Großseggenriede und seggen- oder binsenreiche Nasswiesen gehören zu den gesetzlich geschützten Biotopen, sie dürfen nicht zerstört oder erheblich beeinträchtigt werden. Für Bekassine, Kiebitz und andere Wiesenbrüter sind solche Flächen Brut- und Nahrungsraum. Seggen gehören wie das Wollgras zu den Sauergrasgewächsen und wachsen auch in Mooren, an Gräben und in feuchten Wäldern.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion