Lexikon

Lupine

Wald und Feld · auch Wolfsbohne

Lupinen sind Schmetterlingsblütler mit fingerförmig geteilten Blättern und aufrechten Blütentrauben, die als Futter-, Gründüngungs- und Wildackerpflanze dienen.

Wie alle Hülsenfrüchte sammeln sie mit Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff aus der Luft und reichern damit den Boden an. Ihre Pfahlwurzel lockert ihn zusätzlich. Angebaut werden sie vor allem auf leichten, sandigen und sauren Böden, als Hauptfrucht oder als Zwischenfrucht zur Gründüngung, meist die Blaue, die Gelbe oder die Weiße Lupine.

Man unterscheidet Bitter- und Süßlupinen. Die ursprünglichen Formen enthalten viele giftige Bitterstoffe, die Alkaloide; Süßlupinen sind daraus als alkaloidarme Sorten gezüchtet und eignen sich als Äsung auf Wildäckern. Blaue, Gelbe und Weiße Lupine sind einjährig und werden jedes Jahr neu gesät. Ausdauernd ist dagegen die Vielblättrige Lupine, die bekannte Gartenlupine mit den bunten Blütenkerzen an Straßenböschungen. Als Dauerlupine wurde sie lange auf Daueräsungsflächen ausgesät. Sie ist aber alkaloidreich, breitet sich stark aus und reichert magere Standorte mit Stickstoff an; das Bundesamt für Naturschutz stuft sie deshalb als invasiv ein. Für neue Wildäcker werden heute Süßlupinen empfohlen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion