Jagdlexikon

Esparsette

Wald und Feld · auch Saat-Esparsette, Futter-Esparsette, Onobrychis viciifolia

Die Esparsette ist eine ausdauernde, tief wurzelnde Futterleguminose mit rosaroten Blütentrauben, die auf trockenen, kalkreichen Böden gedeiht.

Blühende Esparsette · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Esparsette · KI-generierte Illustration

Ihre Blätter sind unpaarig gefiedert, mit vielen schmalen, länglichen Fiederblättchen und ohne Ranken. Die rosafarbenen, teils weißlich schattierten Schmetterlingsblüten stehen dicht in aufrechten Trauben an langen Stielen. Aus jeder Blüte entsteht eine kleine, flache, einsamige Hülse mit netzartiger, am Rand gezähnter Oberfläche. Die Wurzeln reichen mehrere Meter tief, deshalb übersteht die Pflanze lange Trockenzeiten.

Früher war die Esparsette auf mageren Kalkböden eine verbreitete Futterpflanze, heute wird sie nur noch selten angebaut. Sie blüht von Mai bis in den September und ist eine ergiebige Bienenweide. Ihre Gerbstoffe gelten als Grund, warum sie bei Wiederkäuern seltener Blähungen auslöst als andere Leguminosen. Weil sie mehrere Jahre ausdauert, eignet sie sich für Daueräsungsflächen und mehrjährige Wildacker- und Saummischungen, in denen sie Reh und Hase lange eine eiweißreiche Äsung bietet.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion