Jagdlexikon

Ackerbohne

Wald und Feld · auch Pferdebohne, Saubohne, Dicke Bohne, Vicia faba

Die Ackerbohne ist eine aufrecht wachsende, einjährige Körnerleguminose mit dicken Hülsen, die als eiweißreiches Futter und auf Wildäckern angebaut wird.

Ackerbohne mit Blüten und Hülsen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Ackerbohne mit Blüten und Hülsen · KI-generierte Illustration

Sie wird je nach Sorte 0,3 bis 2 Meter hoch und hat einen unverzweigten, vierkantigen, hohlen Stängel. Die blaugrünen, etwas fleischigen Blätter sind paarig gefiedert und enden ohne Ranke. In den Blattachseln stehen duftende, meist weiße Schmetterlingsblüten, deren Flügel je einen dunkel purpurnen Fleck tragen. Die dicken, abstehenden Hülsen werden 8 bis 20 Zentimeter lang und sind reif braun bis schwarz. Botanisch gehört die Ackerbohne zu den Wicken, nicht zur Gartenbohne.

Sie braucht viel Wasser und gedeiht am besten auf mittleren bis schweren Böden. Die Sommerform wird ab Ende Februar oder März gesät und ab Mitte August gedroschen. Unter den Körnerleguminosen bindet sie mit ihren Knöllchenbakterien den meisten Luftstickstoff. Im Feldfutterbau und auf Wildäckern liefert sie dem Wild in der Vegetationszeit eiweißreiche Äsung, oft im Gemenge mit Futtererbse und Wicke. Als einjährige Pflanze taugt sie nicht für Daueräsungsflächen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion