Jagdlexikon

Lein

Wald und Feld · auch Flachs, Saat-Lein, Gemeiner Lein, Linum usitatissimum

Lein, auch Flachs genannt, ist eine alte, einjährige Kulturpflanze mit zarten himmelblauen Blüten, die für Fasern oder für ölreiche Samen angebaut wird.

Blühender Saat-Lein · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Saat-Lein · KI-generierte Illustration

Die kahle Pflanze wird 20 bis 100 Zentimeter hoch und hat schmale, lineal-lanzettliche, wechselständig sitzende Blätter von zwei bis drei Zentimetern Länge. Die fünfzähligen Blüten sind hellblau mit dunkleren Adern, selten weiß, violett oder rosa. Daraus entstehen kugelige, kurz geschnäbelte Kapseln mit bis zu zehn glatten, glänzenden Samen, die je nach Sorte hellgelb bis dunkelbraun sind. Faserlein wird über 70 Zentimeter hoch und ist nur oben verzweigt, Öllein bleibt kürzer, verzweigt sich stärker und hat größere Samen.

Als Langtagpflanze wird Lein früh gesät, meist Ende März oder Anfang April, und blüht von Juni bis August. Leinsamen liefern Leinöl, die Stängelfasern Leinen. Als typische Zwischenfrucht für den Spätsommer gilt Lein nicht, und anders als Raps oder Senf hat er für den Anbau auf Wildäckern keine große Bedeutung. Meist steht er nur mit einem kleinen Anteil in einjährigen Wildacker- und Blühmischungen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion