Lexikon

Zwischenfrucht

Wald und Feld

Eine Zwischenfrucht wird zwischen zwei Hauptfrüchten angebaut, meist nach der Getreideernte, und bedeckt den Acker bis zur nächsten Aussaat.

Typische Zwischenfrüchte sind Gelbsenf, Ölrettich, Phacelia, Buchweizen, Rübsen, Wicken und Kleearten wie der Alexandrinerklee. Sie schützen den Boden vor Erosion, halten Nährstoffe fest, die sonst ausgewaschen würden, lockern den Boden und liefern Futter. Werden sie anschließend in den Boden eingearbeitet, spricht man von Gründüngung.

Man unterscheidet Sommerzwischenfrüchte, die vor dem Winter genutzt werden oder abfrieren, und Winterzwischenfrüchte wie Rübsen oder Grünroggen, die über den Winter grün bleiben. Für das Wild sind Zwischenfrüchte wertvoll, weil sie nach der Ernte auf sonst kahlen Stoppeln Deckung und Äsung bieten. Abgefrorene Bestände wie Senf geben noch Deckung, winterharte liefern auch bei Frost Grünäsung.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion