Jagdlexikon

Riesenbärenklau

Wald und Feld · auch Riesen-Bärenklau, Herkulesstaude, Heracleum mantegazzianum

Der Riesenbärenklau ist ein zwei bis fünf Meter hoher Doldenblütler aus dem Kaukasus, dessen Saft auf der Haut bei Sonnenlicht schwere Verbrennungen auslöst.

Blühender Riesenbärenklau · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Riesenbärenklau · KI-generierte Illustration

Die riesigen Blätter werden bis über einen Meter lang und sind drei- bis fünfteilig mit spitzen, fiederteiligen Abschnitten. Der bis zehn Zentimeter dicke Stängel ist hohl, borstig behaart und auffällig rot gefleckt. Von Juli bis September trägt er weiße Dolden von bis zu 50 Zentimetern Durchmesser. Der heimische Wiesen-Bärenklau bleibt mit höchstens anderthalb Metern viel kleiner und hat Dolden um 20 Zentimeter.

Die Pflanze enthält Furocumarine. Gelangt der Saft auf die Haut und trifft dann Sonnenlicht darauf, entstehen nach 24 bis 48 Stunden Rötungen und Blasen wie bei einer Verbrennung, die langsam heilen und dunkle Flecken hinterlassen. Bei Arbeiten an Beständen schützen dichte Kleidung, Handschuhe und Schutzbrille. Eine Pflanze bildet bis zu 50.000 Samen, die etwa acht bis zehn Jahre keimfähig bleiben und an Gewässern weit schwimmen. Seit 2017 steht die Art auf der Unionsliste invasiver gebietsfremder Arten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion