Jagdlexikon

Rübsen

Wald und Feld · auch Rübsaat, Winterrübsen, Brassica rapa subsp. oleifera

Rübsen ist ein gelb blühender Kreuzblütler, der dem Raps ähnelt und als winterharte Zwischenfrucht und Wildackerpflanze Grünäsung bis in den Winter liefert.

Blühender Rübsen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Rübsen · KI-generierte Illustration

Er ist mit dem Raps eng verwandt, gilt sogar als eine von dessen Ausgangsarten, und wird wie dieser als Winter- und Sommerform angebaut. Zu unterscheiden sind beide an Blättern und Blüten: Die Grundblätter des Rübsens sind grasgrün und borstig rau, die des Rapses blaugrün bereift und glatt. Beim Rübsen überragen die geöffneten Blüten die Knospen deutlich, beim Raps stehen die Knospen höher. Die oberen Stängelblätter umfassen den Stängel mit herzförmigem Grund.

Rübsen verträgt eine spätere Saat als Raps und stellt geringere Ansprüche an den Boden. Nach einer frühen Nutzung im Herbst treibt er wieder aus. Auf Wildäckern und nach der Getreideernte gesät, bietet Winterrübsen Rehwild und Hasen auch bei längerem Frost saftige Herbst- und Winteräsung. Über Winter hält er außerdem Stickstoff im Boden fest.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion