Jagdlexikon

Schmalblättriges Weidenröschen

Wald und Feld · auch Waldweidenröschen, Feuerkraut, Chamerion angustifolium

Das Schmalblättrige Weidenröschen ist eine hohe Staude mit langen, leuchtend rosa Blütentrauben, die Kahlschläge und Windwurfflächen oft als eine der ersten besiedelt.

Blühendes Schmalblättriges Weidenröschen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühendes Schmalblättriges Weidenröschen · KI-generierte Illustration

Es wird meist 50 bis 120, selten bis 200 Zentimeter hoch. Die wechselständigen, schmal lanzettlichen Blätter von fünf bis 20 Zentimetern erinnern an Weidenblätter. Von Juni bis August blüht es in langen, endständigen Trauben mit rosa bis purpurnen Blüten von zwei bis drei Zentimetern, die von unten nach oben aufblühen, sodass Knospen, Blüten und Früchte zugleich an einer Pflanze stehen. Jede Pflanze bildet Hunderttausende Samen mit langem Haarschopf, die der Wind kilometerweit trägt.

Als Rohbodenpionier erscheint es auf Kahlschlägen, Brandflächen, Böschungen und Schutthalden, oft in großen Herden. Auf solchen Schlagfluren bietet es zusammen mit Himbeere und Brombeere dem Schalenwild im Sommer reichlich Äsung. Im Winter ist die Staude oberirdisch abgestorben und als Winteräsung wertlos, anders als die Brombeere.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion