Lexikon

Knospe

Wald und Feld

Eine Knospe ist die noch geschlossene Anlage eines Triebs, Blattes oder einer Blüte, die bei Gehölzen meist von schützenden Schuppen umhüllt ist.

Winterzweig einer Rosskastanie mit großer, glänzender Endknospe, zwei gegenständigen Seitenknospen und hufeisenförmigen BlattnarbenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Knospen der Rosskastanie im Winter · KI-generierte Illustration

Bäume und Sträucher legen ihre Winterknospen schon im Sommer an, im Frühjahr treiben sie aus. Man unterscheidet die Endknospe an der Triebspitze von den Seitenknospen sowie Blatt- von Blütenknospen. Einige Arten wie der Faulbaum haben nackte Knospen ohne Schuppen. Stellung, Form und Farbe verraten im Winter die Baumart: schwarz und gegenständig bei der Esche, lang und spitz bei der Rotbuche, grün beim Bergahorn, klebrig bei der Rosskastanie.

Im Winter sind Knospen und junge Triebe gehaltvolle Nahrung für Reh-, Rot- und Damwild, Hase, Auer- und Haselwild sowie Eichhörnchen. Beißt Wild die Knospe an der Spitze des Haupttriebs ab, bleibt der junge Baum im Höhenwachstum zurück oder wächst mit zwei Spitzen weiter. Am Verbiss erkennt man den Verursacher: Rehe hinterlassen ausgefranste, gequetschte Bissstellen, weil ihnen die oberen Schneidezähne fehlen, der Hase schneidet glatt und schräg ab.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion