Lexikon

Raps

Wald und Feld

Raps ist ein gelb blühender Kreuzblütler und die wichtigste Ölfrucht in Deutschland, der meist als Winterraps angebaut wird und dem Wild im Winter Äsung bietet.

Winterraps wird im Spätsommer gesät, überwintert als Rosette aus blaugrünen Blättern und blüht im April und Mai leuchtend gelb. Die Blüten haben vier Blütenblätter im Kreuz, aus ihnen entstehen schlanke Schoten mit kleinen, dunklen Samen. Bis zur Ernte im Hochsommer wird der Bestand hoch und sehr dicht. Aus den Samen werden Speiseöl und Biodiesel gewonnen, der Pressrückstand dient als Viehfutter.

Für das Wild ist Raps im Winter eine der wichtigsten Grünäsungen auf dem Feld, auch bei längerem Frost. Reh, Feldhase, Rotwild und Gänse nehmen ihn an. Vom Frühjahr bis zur Ernte bietet der hohe, dichte Bestand dagegen viel Deckung, etwa für Schwarzwild, und ist schwer zu überblicken. Geflügeltes oder krankes Wild sucht man im dichten Raps mit einem gut abgeführten Hund.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion