Fichte
Die Fichte ist ein immergrüner Nadelbaum mit spitzen, rund um den Zweig stehenden Nadeln und hängenden Zapfen.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungIhre vierkantigen, stechenden Nadeln sitzen auf kleinen braunen Stielchen, die nach dem Nadelfall als raue Höcker am Zweig bleiben. Die Nadeln sind ringsum grün, die zwei weißen Streifen der Tanne fehlen. Die Zapfen hängen und fallen als Ganzes ab. Die dünne Rinde ist rötlich braun und schuppig, daher der alte Name Rottanne.
Von Natur aus wächst die Fichte vor allem in den Gebirgen, angebaut wurde sie weit darüber hinaus. Als Flachwurzler ist sie besonders sturmgefährdet und leidet außerdem unter Schneebruch, Trockenheit und dem Buchdrucker, einem Borkenkäfer.
Rotwild schält junge Fichten oft stark, in die Wunden dringt dann häufig die Rotfäule ein. Verbissen wird die Fichte dagegen kaum. Dichte junge Fichtenbestände bieten dem Wild Deckung, und das Auerwild äst im Winter Fichtennadeln. Im Brauchtum zählt die Fichte zu den bruchgerechten Holzarten.