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Rehbock im Sommerkleid – gut sichtbar sind Gehörn und der charakteristische Spiegel.
Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Rehwild
Rehwild (Capreolus capreolus) ist die häufigste und am weitesten verbreitete Schalenwildart Deutschlands.
Das Reh ist das häufigste Schalenwild Deutschlands und besiedelt nahezu alle Lebensräume. Es ist ein typischer Konzentratselektierer, der reich verdauliche Pflanzenteile bevorzugt.
Definition und Vorkommen
Rehwild (Capreolus capreolus) ist mit 15–30 kg Körpergewicht das kleinste Schalenwild Deutschlands. Es bevorzugt strukturreiche Landschaften. Bezeichnungen: Bock (männlich), Ricke (weiblich), Kitz (Jungtier im 1. Jahr), Schmalreh/Schmaltier (Jungtier im 2. Jahr).
Besonderheiten der Rehbiologie
Das Rehwild ist weltweit das einzige Schalenwild mit verzögerter Keimentwicklung (embryonale Diapause). Paarung (Blattzeit) findet Juli–August statt, Geburt der Kitze erst im Mai des Folgejahres. Rehböcke tragen ein Gehörn (nicht Geweih). Das Schmalreh ist ein weibliches Tier im 2. Lebensjahr.
Prüfungsrelevanz
Rehwild ist das wichtigste Prüfungsthema in Wildbiologie. Prüfungsrelevant sind Anatomie, Sozialverhalten, Reproduktionsbiologie (Keimruhe!), Blattzeit, Gehörnentwicklung und Jagdzeiten.
Verwandte Begriffe