Huflattich
Der Huflattich ist ein früh im Jahr gelb blühender Korbblütler, dessen große, hufförmige Blätter erst nach der Blüte erscheinen.
Von Februar bis April schieben sich Blütenstängel von zehn bis 30 Zentimetern aus dem Boden, besetzt mit rötlichen oder braunen, behaarten Schuppenblättern; jeder trägt ein einzelnes gelbes Blütenkörbchen. Erst nach dem Verblühen wachsen die lang gestielten, rundlich-herzförmigen Blätter von zehn bis 20 Zentimetern Breite, deren Unterseite weißfilzig ist. Der Name spielt auf die Form eines Pferdehufs an.
Als Pionierpflanze besiedelt er wechselfeuchte, lehmige oder tonige Rohböden an Bach- und Flussufern, Böschungen, in Kiesgruben, Steinbrüchen und auf Baustellen, oft in Massenbeständen. Er zeigt Lehm und Staunässe an und meidet saure Böden, als Säurezeiger taugt er also nicht. Die Blätter können Pyrrolizidinalkaloide enthalten, die die Leber auf Dauer schädigen. Verwechselt werden die Blätter mit denen der Pestwurz.
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