Lexikon

Futterrübe

Wald und Feld · auch Runkelrübe

Die Futterrübe, auch Runkelrübe genannt, ist eine große, oft gelbe oder rötliche Rübe, die zu einem guten Teil aus dem Boden ragt und als Viehfutter angebaut wird.

Sie ist eng mit der Zuckerrübe verwandt, enthält aber viel weniger Zucker und mehr Wasser. Im Feld erkennt man sie daran, dass der dicke, rundliche bis walzenförmige Rübenkörper weit herausschaut, oft bis zur Hälfte, während die Zuckerrübe fast ganz im Boden steckt. Je nach Sorte ist die Rübe gelb, orange, rot oder weiß. Wie die Zuckerrübe zählt sie zu den Hackfrüchten, angebaut wird sie heute aber nur noch selten.

Als Saftfutter wird sie in der Winterfütterung von Schalenwild eingesetzt. Damit sie bis dahin frisch bleibt, wird sie eingemietet, also frostfrei unter Stroh und Erde gelagert. Auf Wildäckern wird sie auch als Äsungspflanze angebaut, und Schwarzwild nimmt die Rüben ebenfalls gern.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion