Eibe
Die Eibe ist ein immergrüner, langsam wachsender Nadelbaum, dessen Teile bis auf den roten Samenmantel stark giftig sind.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungDie flachen, weichen Nadeln sind oben dunkelgrün, unten heller grün ohne weiße Streifen und stehen meist gescheitelt in zwei Reihen. Zapfen bildet die Eibe nicht: Der Samen sitzt in einem becherförmigen, leuchtend roten Mantel. Männliche und weibliche Blüten wachsen meist auf verschiedenen Bäumen. Die rotbraune Rinde blättert in dünnen Schuppen ab, Harz führt die Eibe nicht.
Sie verträgt sehr viel Schatten, treibt nach dem Rückschnitt wieder aus und kann viele Hundert Jahre alt werden. Ihr Gift wirkt auf das Herz. Besonders empfindlich sind Pferde, gefährdet sind aber auch Hunde und Menschen. Auch der Samen im roten Mantel ist giftig.
Reh- und Rotwild verbeißen junge Eiben trotzdem gern, denn Wiederkäuer sind für das Gift weniger empfindlich. Im Brauchtum gehört die Eibe nicht zu den bruchgerechten Holzarten.