Lexikon

Markstammkohl

Wald und Feld

Markstammkohl ist eine frostharte Futterkohlart mit dickem, markigem Stängel, die dem Wild auf Wildäckern bis tief in den Winter saftige Grünäsung bietet.

Er gehört wie Raps und Senf zu den Kreuzblütlern und ist eine Form des Gemüsekohls. Die Pflanze wird bis etwa anderthalb Meter hoch, ihr dicker Stängel ist mit weichem Mark gefüllt und trägt große, blaugrüne Blätter. Er ist zweijährig: Im ersten Jahr bildet er Stängel und Blätter, gelb blühen würde er erst im zweiten.

Für die Hege ist seine Frosthärte entscheidend. Während Senf und Ölrettich im Winter abfrieren, bleiben Blätter und Stängel des Markstammkohls auch bei längeren Frostperioden grün. Reh, Rotwild und Feldhase äsen ihn dann gern, und der hohe Bestand gibt zusätzlich Deckung. Ähnlich winterhart sind Raps, Rübsen sowie Furchen- und Blattstammkohl.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion