Jagdprüfung.de
Lexikon
Rothirsch (Cervus elaphus)

Rothirsch in der Brunft – das imposante Geweih dient als Waffe und Imponierorgan.

Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wildbiologie·Hohe Prüfungsrelevanz

Rotwild

Rotwild (Cervus elaphus) ist die größte heimische Hirschart Deutschlands und das vornehmste Hochwild.

Der Rothirsch gehört zu den beeindruckendsten Wildtieren Mitteleuropas. Rotwild lebt in sozialen Verbänden und ist vor allem in Bergwäldern verbreitet.

Definition und Vorkommen

Rotwild (Cervus elaphus) ist die größte heimische Hirschart. Es kommt vor allem in Mittelgebirgen und dem Alpenvorland vor. Als Hochwild unterliegt es strengen Abschussplanungen. Bezeichnungen: Hirsch (männlich), Kuh/Tier (weiblich), Kalb (Jungtier).

Jägersprachliche Bezeichnungen

Hirsch (männlich, mit Geweih), Kuh oder Tier (weiblich), Kalb (im 1. Jahr), Schmalreh/Schmaltier (junges Tier ohne ausgeprägtes Geweih), Spießer (1. Geweih mit einem Stangen-Paar). Das Geweih wird alljährlich abgeworfen und neu gebildet. Die Brunft findet August–Oktober statt.

Prüfungsrelevanz

Rotwild ist ein zentrales Prüfungsthema. Kandidaten müssen Altersklassen, Geschlechtsmerkmale, Sozialverhalten, Brunftbiologie sowie Schonzeiten kennen.

Altersklassen beim Rotwild

AlterBezeichnung männlichBezeichnung weiblichMerkmale
1. JahrHirschkalbWildkalbGefleckt, noch kein Geweih
2. JahrSpießerSchmaltierErste Geweihstangen
3.–5. JahrJunger HirschTierGeweih in Entwicklung
6.–9. JahrMittelalter HirschAlttierAusgeprägtes Geweih
Ab 10 JahreAlter HirschAlttierStärkstes Geweih

Relevante Wildarten

Rotwild·Damwild·Rehwild