Rothirsch in der Brunft – das imposante Geweih dient als Waffe und Imponierorgan.
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Rotwild
Rotwild (Cervus elaphus) ist die größte heimische Hirschart Deutschlands und das vornehmste Hochwild.
Der Rothirsch gehört zu den beeindruckendsten Wildtieren Mitteleuropas. Rotwild lebt in sozialen Verbänden und ist vor allem in Bergwäldern verbreitet.
Definition und Vorkommen
Rotwild (Cervus elaphus) ist die größte heimische Hirschart. Es kommt vor allem in Mittelgebirgen und dem Alpenvorland vor. Als Hochwild unterliegt es strengen Abschussplanungen. Bezeichnungen: Hirsch (männlich), Kuh/Tier (weiblich), Kalb (Jungtier).
Jägersprachliche Bezeichnungen
Hirsch (männlich, mit Geweih), Kuh oder Tier (weiblich), Kalb (im 1. Jahr), Schmalreh/Schmaltier (junges Tier ohne ausgeprägtes Geweih), Spießer (1. Geweih mit einem Stangen-Paar). Das Geweih wird alljährlich abgeworfen und neu gebildet. Die Brunft findet August–Oktober statt.
Prüfungsrelevanz
Rotwild ist ein zentrales Prüfungsthema. Kandidaten müssen Altersklassen, Geschlechtsmerkmale, Sozialverhalten, Brunftbiologie sowie Schonzeiten kennen.
Altersklassen beim Rotwild
| Alter | Bezeichnung männlich | Bezeichnung weiblich | Merkmale |
|---|---|---|---|
| 1. Jahr | Hirschkalb | Wildkalb | Gefleckt, noch kein Geweih |
| 2. Jahr | Spießer | Schmaltier | Erste Geweihstangen |
| 3.–5. Jahr | Junger Hirsch | Tier | Geweih in Entwicklung |
| 6.–9. Jahr | Mittelalter Hirsch | Alttier | Ausgeprägtes Geweih |
| Ab 10 Jahre | Alter Hirsch | Alttier | Stärkstes Geweih |
Verwandte Begriffe