Lexikon

Winteräsung

Hege

Als Winteräsung bezeichnet man die Nahrung, die Wild im Winter findet, von Knospen, Trieben und Beerensträuchern bis zu Raps und Wintergetreide auf den Feldern.

Im Wald äsen Reh- und Rotwild dann Brombeere, Heidelbeere, Heidekraut und Besenginster, dazu Knospen, Triebe und Mast; Rotwild nimmt auch Rinde auf. Auf den Feldern bieten Wintergetreide, Raps, Rübsen und Kohl grüne Äsung, Markstammkohl sogar bei längerem Frost. Auerwild lebt im Winter fast nur von Nadeln der Kiefer, Tanne und Fichte.

Verbessern lässt sich die Winteräsung mit Wildäckern, Prossholz und Kronen gefällter Bäume, die nach dem Holzeinschlag liegen bleiben. Klee oder Sommerkulturen wie Sommergerste und Hafer liefern dagegen kaum Winteräsung. Wo sie knapp ist, weicht das Wild stärker auf junge Forstpflanzen aus.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion