Erpel
Erpel heißt das männliche Tier bei Enten und Sägern; das Weibchen nennt man einfach Ente.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungBei den meisten Arten trägt der Erpel vom Herbst bis ins späte Frühjahr ein auffälliges Prachtkleid, der Stockerpel etwa einen grünen Kopf, einen weißen Halsring und vor dem Stoß aufgerollte Federn, die Erpellocken. Nach der Brutzeit mausert er in ein unscheinbares Schlichtkleid, das der Ente ähnelt. Stockerpel lassen sich dann am einfarbig gelblichen Schnabel von den Enten unterscheiden, deren Schnabel orange und dunkel gefleckt ist. Etwa ab Mitte Oktober erkennt man den Stockerpel bei gutem Licht wieder sicher am Gefieder.
Verwandte Begriffe
StockenteDie Stockente ist die häufigste und bekannteste Wildente; sie gehört zu den Gründelenten und besiedelt fast jedes Gewässer, auch in Städten.PrachtkleidDas Prachtkleid ist das auffällig gefärbte Gefieder, das viele Vögel, vor allem die Männchen, zur Balz- und Brutzeit tragen.SchlichtkleidDas Schlichtkleid ist das unauffällige Gefieder, das viele Vögel außerhalb der Balzzeit tragen, die Entenerpel vor allem im Sommer.MauserAls Mauser bezeichnet man den regelmäßigen Wechsel des Gefieders, bei dem Vögel alte, abgenutzte Federn abwerfen und durch neue ersetzen.ReihzeitReihzeit nennt die Jägersprache die Zeit der Paarbildung und Paarung bei den Wildenten.HahnHahn heißt in der Jägersprache das männliche Tier bei Hühnervögeln wie Fasan, Rebhuhn, Auer- und Birkwild sowie bei der Waldschnepfe.