Jagdlexikon

Schilfrohr

Wald und Feld · auch Schilf, Gewöhnliches Schilf, Rohr, Phragmites australis

Das Schilfrohr ist ein bis vier Meter hohes Süßgras, das an Ufern stehender und langsam fließender Gewässer dichte Röhrichte bildet.

Blühendes Schilfrohr · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühendes Schilfrohr · KI-generierte Illustration

Die kräftigen, hohlen Halme tragen lange, breite, graugrüne Blätter. Statt eines Blatthäutchens sitzt am Blattgrund ein Kranz feiner Haare. Von Juli bis September erscheinen große, braunviolette, später silbrig fedrige Rispen. Über Wurzelstöcke und lange Ausläufer wächst das Schilf vom Ufer bis in etwa einen Meter Wassertiefe vor und verlandet so nach und nach Gewässer. Die dürren Halme bleiben den Winter über stehen.

Röhrichte sind Brut- und Rückzugsraum vieler Wasservögel. Blässhühner bauen ihre Nester am Boden im Schilf, das Teichhuhn baut dort ebenfalls, und die Rohrweihe brütet in Schilf- und Röhrichtgürteln. Auch der Fasan sucht im Schilf Deckung. Die Nutria frisst Schilf und Wurzeln.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion