Lexikon

Wiederkäuer

Wildbiologie

Wiederkäuer sind Paarhufer, die ihre Nahrung zunächst grob abschlucken, später wieder hochwürgen und gründlich zerkauen; dazu gehört fast alles Schalenwild.

Möglich macht das ein Magen mit vier Abschnitten: Pansen, Netzmagen und Blättermagen als Vormägen sowie der Labmagen. Im Pansen zerlegen Bakterien und andere Kleinstlebewesen die schwer verdauliche Pflanzenfaser. Typisch ist auch das Gebiss: Vorn im Oberkiefer fehlen die Schneidezähne, an ihrer Stelle sitzt eine harte Kauplatte, gegen die die unteren Schneidezähne beißen.

Unter dem Schalenwild sind Reh-, Rot-, Dam-, Sika-, Elch-, Gams-, Stein- und Muffelwild sowie der Wisent Wiederkäuer. Das Schwarzwild ist als Allesfresser mit einfachem Magen keiner, ebenso wenig der Hase. Nach ihrer Äsung teilt man die Wiederkäuer in Konzentratselektierer, Intermediärtypen und Raufutterfresser ein.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion