Jagdlexikon

Schwarzpappel

Wald und Feld · auch Saarbaum

Die Schwarzpappel ist eine heimische Pappel der Flussauen mit dreieckig-rautenförmigen Blättern und dunkler, x-förmig gefurchter Borke.

Zweig der Schwarzpappel · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig der Schwarzpappel · KI-generierte Illustration

Alte Bäume sind mächtig und knorrig, oft mit großen Maserknollen am Stamm. Die Blätter sind rautenförmig bis dreieckig mit lang ausgezogener Spitze und fein gekerbtem Rand. Junge Zweige sind rund und ohne Korkleisten, ein Unterschied zu den häufig angebauten Hybridpappeln. Die klebrigen Knospen duften süßlich nach Harz.

Die Schwarzpappel wächst an naturnahen Flussufern, im Übergang von der Weich- zur Hartholzaue. Weil solche Auen verloren gingen und sie sich mit den angebauten Hybridpappeln kreuzen kann, gilt die Wildform bundesweit als gefährdet. Pappeln gehören zu den Baumarten, die Reh- und Rotwild bevorzugt verbeißen, und sie zählen zu den Weichhölzern.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion