Jagdlexikon

Speierling

Wald und Feld · auch Sperberbaum, Spierling

Der Speierling ist ein sehr seltener heimischer Wildobstbaum mit gefiederten Blättern und birnen- oder apfelförmigen Früchten von zwei bis drei Zentimetern.

Zweig des Speierlings mit Früchten · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig des Speierlings mit Früchten · KI-generierte Illustration

Seine Blätter sind unpaarig gefiedert mit meist dreizehn bis siebzehn Blättchen und ähneln denen der Eberesche. Unterscheiden lässt er sich an den grün glänzenden, klebrigen Knospen, an der rissigen, birnbaumähnlichen Borke und vor allem an den Früchten: Sie sind viel größer als Vogelbeeren, gelbgrün mit roter Backe und reifen im September und Oktober. Im Mai blüht er weiß in Schirmrispen.

Der Speierling liebt Wärme und Licht und wächst in trockenen Eichen- und Laubmischwäldern, meist auf Kalk. Er gilt als konkurrenzschwach und sehr verbissgefährdet, denn seine jungen Triebe sind beim Wild begehrt. Seine Früchte gehören zum Wildobst und werden von Schalenwild gern aufgenommen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion