Jagdlexikon

Sonnentau

Wald und Feld · auch Rundblättriger Sonnentau, Drosera

Sonnentau ist eine kleine fleischfressende Moorpflanze, die mit klebrigen Drüsenhaaren auf den Blättern Insekten fängt und verdaut.

Rundblättriger Sonnentau · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Rundblättriger Sonnentau · KI-generierte Illustration

Am häufigsten ist der Rundblättrige Sonnentau. Seine rundlichen Blätter messen nur einen halben bis knapp zwei Zentimeter und liegen als flache Rosette dem Moos auf. Jedes trägt rund 200 rote Tentakel, deren Köpfchen einen glänzenden Fangschleim ausscheiden. Kleben Mücken oder Fliegen daran fest, krümmen sich die Tentakel langsam zur Blattmitte, und das Blatt verdaut die Beute. Von Juni bis August stehen kleine weiße Blüten auf einem dünnen, einseitig eingerollten Stiel.

Mit dem Insektenfang gleicht die Pflanze den Stickstoffmangel ihres Standorts aus. Sie wächst in Hoch- und Zwischenmooren auf nassen Torfmoospolstern und auf offenem, feuchtem Torf. Mit der Entwässerung und dem Abbau der Moore ist sie vielerorts selten geworden. Alle heimischen Sonnentau-Arten sind besonders geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion