Regenwurm
Regenwürmer sind im Boden lebende Ringelwürmer, die den Boden lockern und düngen und vielen Wildarten als Nahrung dienen.
Der Körper besteht aus zahlreichen Ringen; geschlechtsreife Tiere tragen einen verdickten Gürtel. Regenwürmer sind Zwitter. Sie fressen abgestorbene Pflanzenteile und Erde, ziehen Laub in ihre Röhren und hinterlassen nährstoffreiche Kothäufchen. Der Tauwurm, die größte häufige Art, wird über 20 Zentimeter lang und kommt nachts und bei feuchtem Wetter an die Oberfläche.
Für Dachs, Wildschwein, Waldschnepfe, Fuchs, Maulwurf, Igel, Drosseln und Feuersalamander sind Regenwürmer wichtige Nahrung; Sauen brechen auf Wiesen oft gezielt nach ihnen. Zugleich sind sie Zwischenwirt der Lungenwürmer des Wildschweins: Die Sauen stecken sich an, wenn sie befallene Würmer fressen. Für die Leberegel spielen Regenwürmer keine Rolle.
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