Zwischenwirt
Als Zwischenwirt bezeichnet man ein Tier, in dem ein Parasit eine Entwicklungsstufe durchläuft, ohne dort geschlechtsreif zu werden.
Geschlechtsreif wird der Parasit erst im Endwirt. Beim Großen Leberegel ist eine kleine Wasserschnecke, die Zwergschlammschnecke, der Zwischenwirt; Endwirte sind Wiederkäuer wie Reh, Rotwild und Rind, die die Larven mit dem Gras aufnehmen.
Beim Fuchsbandwurm sind Mäuse die Zwischenwirte und der Fuchs ist der Endwirt: Frisst er eine befallene Maus, schließt sich der Kreislauf. Der Mensch kann sich als Fehlwirt anstecken, wenn er Eier des Bandwurms aufnimmt.
Manche Parasiten brauchen zwei Zwischenwirte, der Kleine Leberegel etwa erst eine Landschnecke und dann eine Ameise. Andere kommen ganz ohne aus, wie Kokzidien und der Große Lungenwurm, die neue Wirte direkt anstecken.