Lexikon

Igel

Wildbiologie · auch Braunbrustigel, Erinaceus europaeus

Der Igel ist ein nachtaktiver, besonders geschützter Insektenfresser mit Stachelkleid, der in Gärten, Hecken und an Waldrändern lebt und Winterschlaf hält.

Braunbrustigel in Seitenansicht mit Stachelkleid, spitzer Schnauze und kleinen dunklen AugenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Braunbrustigel · KI-generierte Illustration

Sein Rücken trägt etwa 6.000 bis 8.000 Stacheln, umgewandelte Haare, die ihn schützen, wenn er sich bei Gefahr zur Kugel einrollt. Er lebt als Einzelgänger und frisst vor allem Käfer, Raupen, Regenwürmer und Schnecken, gelegentlich auch Eier und junge Mäuse.

Den Winter verschläft er etwa von Oktober bis April in einem Laubnest unter Hecken, Reisig- oder Laubhaufen; seine Körpertemperatur sinkt dabei auf rund fünf Grad. Gefährlich werden ihm vor allem Straßenverkehr, Mähroboter, Gartengifte und aufgeräumte Gärten ohne Verstecke.

Der Igel unterliegt nicht dem Jagdrecht. Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet, ihm nachzustellen, ihn zu fangen, zu verletzen oder zu töten.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion