Jagdlexikon

Spechte

Wildbiologie

Spechte sind Vögel, die mit Kletterfuß und Stützschwanz an Stämmen klettern und mit meißelartigem Schnabel Nahrung aus dem Holz holen und Bruthöhlen zimmern.

Grauspecht am Stamm · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Grauspecht am Stamm · KI-generierte Illustration

Bei fast allen Arten zeigen zwei Zehen nach vorn und zwei nach hinten, nur der Dreizehenspecht hat drei; die steifen Schwanzfedern stützen den Körper am Stamm. Die sehr lange Zunge trägt bei vielen Arten Widerhaken und reicht weit in Fraßgänge von Käferlarven. Im Frühjahr trommeln Spechte mit dem Schnabel an trockene Äste, um ihr Revier anzuzeigen. Heimisch sind unter anderem Schwarz-, Grün-, Grau-, Bunt-, Mittel-, Weißrücken-, Klein- und Dreizehenspecht.

Die meisten Spechte sind Standvögel. Ihre Höhlen werden später von vielen anderen Tieren genutzt, etwa von Hohltaube, Raufußkauz, Kleiber, Meisen, Bilchen und Fledermäusen. Totholz und alte Höhlenbäume fördern sie. Eine Ausnahme ist der Wendehals: Er gehört zu den Spechten, zimmert aber keine Höhle und zieht im Winter nach Afrika.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion