Schwarzwild
Schwarzwild ist der jagdrechtliche Sammelbegriff für Wildschweine (Sus scrofa) und ihre verschiedenen Altersklassen.
Schwarzwild (Sus scrofa) ist in Deutschland weit verbreitet und eine populationsreiche Wildart. Die Bejagung erfolgt schwerpunktmäßig zur Regulierung des Bestands.
Definition
Schwarzwild ist der jagdgesetzliche Begriff für das Wildschwein (Sus scrofa). Jägersprachliche Bezeichnungen: Keiler (adulter Bock), Bache (Weibchen), Frischling (Jungtier im 1. Jahr), Überläufer (im 2. Jahr). Gruppen heißen Rotte.
Jagdliche Bedeutung
Schwarzwild hat in Deutschland seit Jahrzehnten zugenommen und verursacht erhebliche Schäden. In den meisten Bundesländern gibt es keine feste Schonzeit. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat die Bedeutung der Schwarzwildbejagung weiter erhöht.
Prüfungsrelevanz
Schwarzwild ist eines der wichtigsten Prüfungsthemen. Prüfungsrelevant sind Sozialstruktur, Altersklassen, Reproduktionsbiologie, Wildschadensproblematik und Afrikanische Schweinepest.
Verwandte Begriffe
Relevante Wildarten