Jagdlexikon

Maulwurf

Wildbiologie · auch Europäischer Maulwurf, Talpa europaea

Der Maulwurf ist ein unterirdisch lebender Insektenfresser mit schaufelförmigen Vorderfüßen, der beim Graben die bekannten runden Erdhügel aufwirft.

Maulwurf · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Maulwurf · KI-generierte Illustration

Sein walzenförmiger Körper trägt ein kurzes, samtig schwarzes Fell ohne Strich, sodass er sich im Gang vorwärts wie rückwärts bewegen kann. Die Augen sind winzig, äußere Ohren fehlen, die rüsselartige Schnauze ist sehr tastempfindlich. Sein Gebiss mit 44 Zähnen hat in Ober- und Unterkiefer Eckzähne; zu den Nagetieren gehört er nicht.

Er frisst vor allem Regenwürmer, außerdem Insektenlarven und Schnecken, und hält keinen Winterschlaf. Seine Hügel sind hoch und rund, das Loch führt mittig senkrecht nach unten. Die Haufen der Schermaus sind dagegen flacher und länglich, der Gang mündet seitlich.

Der Maulwurf ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt; ihn zu fangen oder zu töten ist ohne behördliche Ausnahme verboten, auch wenn er eine Wildwiese zerwühlt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion