Jagdlexikon

Landschnecken

Wildkrankheiten

Landschnecken sind an Land lebende Gehäuse- und Nacktschnecken, die mehreren Parasiten des Wildes und des Hundes als Zwischenwirt dienen.

Landlebende Gehäuseschnecken fressen Kot von Wiederkäuern und nehmen dabei die Eier des Kleinen Leberegels auf; die Larven verlassen sie in Schleimballen, die dann von Ameisen gefressen werden. Daher kommt dieser Egel vor allem auf trockenen, kalkreichen Flächen vor, wo viele Gehäuseschnecken leben.

Auch die Kleinen Lungenwürmer von Reh, Gams und Muffelwild entwickeln sich in Schnecken, die das Wild mit der Äsung aufnimmt. Hunde und Füchse können sich über gefressene Schnecken mit dem Französischen Herzwurm anstecken, einem Lungenwurm, der in den Blutgefäßen von Herz und Lunge lebt. Den Großen Leberegel überträgt dagegen eine Wasserschnecke, die Zwergschlammschnecke. Landschnecken sind zudem Nahrung für Igel, Dachs, Wildschwein, Drosseln und Laufkäfer.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion