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Gämse (Rupicapra rupicapra)

Gamswild im Hochgebirge – gut erkennbar sind Krickeln und typisches Zweifarbfell.

Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wildbiologie·Hohe Prüfungsrelevanz

Gamswild

Gamswild (Rupicapra rupicapra) ist ein klettergeschicktes Wildtier der Alpen und anderer Mittelgebirge.

Die Gämse ist das typische Hochgebirgstier der Alpen. Sie gilt als ausgezeichneter Kletterer und bewohnt Fels- und Steilhangregionen.

Definition und Vorkommen

Gamswild (Rupicapra rupicapra) besiedelt die Alpen, Karpaten, Apenninen und einige Mittelgebirge. Beide Geschlechter tragen Hörner (Krickeln). Männliche Tiere heißen Gämsgeißbock oder Bock, weibliche Geiß, Jungtiere Kitz.

Erkennungsmerkmale

Sommerkleid: rotbraun, Winterkleid: schwarzbraun. Charakteristisch ist die helle Gesichtszeichnung mit dunklem Augenstreif (Gesichtsmaske) und einem Aalstrich. Die kurzen, nach hinten gebogenen Hörner (Krickeln) werden nicht abgeworfen.

Prüfungsrelevanz

Gamswild ist in bergigen Revieren ein wichtiges Prüfungsthema. Kandidaten müssen Erkennungsmerkmale, jägersprachliche Bezeichnungen, Sozialverhalten und Lebensraum beschreiben können.

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