Jagdlexikon

Auwaldzecke

Wildkrankheiten · auch Wiesenzecke, Buntzecke, Dermacentor reticulatus

Die Auwaldzecke, heute meist Wiesenzecke genannt, ist eine Zecke mit weiß-braun marmoriertem Rückenschild, die beim Hund die Babesiose überträgt.

Auwaldzecke, Männchen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Auwaldzecke, Männchen · KI-generierte Illustration

Ungesogen ist sie etwa vier bis fünf Millimeter groß und damit etwas größer als der Gemeine Holzbock; vollgesogene Weibchen erreichen ein bis eineinhalb Zentimeter. Das Rückenschild ist hell marmoriert, beim Männchen bedeckt es den ganzen Rücken, beim Weibchen nur den vorderen Teil. Wie alle erwachsenen Zecken hat sie acht Beine.

Sie lebt auf Wiesen, in Flussauen und an feuchten Waldrändern. Die Larven und Nymphen saugen an Mäusen, die Erwachsenen an größeren Tieren, besonders gern an Hunden. Anders als der Holzbock ist sie schon ab etwa vier Grad aktiv, vor allem im Frühjahr und Herbst und in milden Wintern. Sie überträgt Babesia canis, einen Blutparasiten, der beim Hund Fieber, Mattigkeit, Blutarmut und dunkel verfärbten Harn auslöst und ohne Behandlung tödlich enden kann. Menschen sticht sie selten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion