Jagdlexikon

Zwergschlammschnecke

Wildkrankheiten · auch Leberegelschnecke, Kleine Sumpfschnecke, Galba truncatula

Die Zwergschlammschnecke ist eine nur wenige Millimeter große Wasserschnecke nasser Wiesen und Gräben und der Zwischenwirt des Großen Leberegels.

Zwergschlammschnecke · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zwergschlammschnecke · KI-generierte Illustration

Ihr spitz kegelförmiges, rechtsgewundenes, bräunliches Gehäuse ist meist fünf bis zehn Millimeter hoch. Sie lebt amphibisch am Rand von Tümpeln, Gräben, langsamen Bächen, Quellsümpfen und in wassergefüllten Trittsiegeln des Viehs. Trockenzeiten übersteht sie eingegraben im Schlamm.

Aus den Eiern des Großen Leberegels, die mit der Losung ins Wasser gelangen, schlüpfen Larven, die in die Schnecke eindringen und sich dort vermehren. Später schwärmen weitere Larven aus und kapseln sich an Gräsern ein, wo Reh, Rotwild, Rind und Schaf sie beim Äsen aufnehmen. Der Große Leberegel ist deshalb dort häufig, wo Wild und Weidevieh auf nassen Flächen äsen; Entwässerung und Auszäunen solcher Stellen senken das Risiko.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion