Rote Waldameise
Die Rote Waldameise ist eine rotbraun und schwarz gefärbte Ameise, die in Wäldern große Hügelnester aus Nadeln und Pflanzenteilen baut.
Die Arbeiterinnen werden etwa vier bis neun Millimeter lang, Kopf und Brust sind rotbraun, der Hinterleib schwarz. Der Hügel ist oft um einen alten Stubben gebaut und liegt meist sonnig am Waldrand, an Wegen oder in lichten Beständen. Ein Volk erbeutet große Mengen Insekten, darunter Raupen von Forstschädlingen, und pflegt Blattläuse, deren Honigtau es sammelt. Zur Verteidigung spritzen die Ameisen Ameisensäure.
Ameisen und ihre Puppen sind Nahrung für Auerhuhn, Schwarz- und Grünspecht. Ameisen der Gattung Formica dienen außerdem dem Kleinen Leberegel als zweiter Zwischenwirt. Die hügelbauenden Waldameisen sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt; Nester dürfen nicht beschädigt und Puppen nicht gesammelt werden, etwa als Futter für Fasanenküken.
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