Lexikon

Ektoparasit

Wildkrankheiten · auch Außenparasit, Außenschmarotzer

Ein Ektoparasit oder Außenparasit ist ein Schmarotzer, der auf der Haut oder im Haar- und Federkleid seines Wirtes lebt.

Beim Wild zählen Zecken, Milben, Läuse, Haarlinge, Federlinge, Flöhe und Lausfliegen wie die Hirschlausfliege dazu. Manche sitzen dauernd auf dem Wirt, etwa Läuse und Haarlinge, andere wie Zecken oder Flöhe vor allem zum Blutsaugen. Sie ernähren sich von Blut, Hautschuppen, Haaren oder Federn; viele sind auf bestimmte Wirte spezialisiert.

Folgen sind Juckreiz, Unruhe, Hautschäden und bei starkem Befall Blutarmut. Besonders schwer wiegt die Räude durch Grabmilben. Viele Außenparasiten übertragen zudem Krankheitserreger: Zecken etwa FSME und Borreliose, Kaninchenflöhe die Myxomatose, und der Hundefloh ist Zwischenwirt eines Hundebandwurms. Ein Befall mit Zecken oder Haarlingen allein beeinträchtigt das Wildbret nicht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion