Jagdlexikon

Weinbergschnecke

Wildbiologie · auch Helix pomatia

Die Weinbergschnecke ist die größte heimische Gehäuseschnecke; sie lebt an warmen, kalkreichen Standorten und ist besonders geschützt.

Weinbergschnecke · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Weinbergschnecke · KI-generierte Illustration

Ihr kugeliges, meist rechtsgewundenes Gehäuse misst etwa drei bis fünf Zentimeter und ist cremeweiß bis hellbraun mit undeutlichen, breiten Bändern. Der kriechende Körper wird bis rund zehn Zentimeter lang. Sie lebt in lichten Wäldern, Gebüschen, an Waldrändern, Hecken und in Gärten auf kalkhaltigen Böden und frisst vor allem welke und frische Pflanzenteile.

Wie alle Lungenschnecken ist sie Zwitter. Den Winter verbringt sie eingegraben im Boden und verschließt die Mündung mit einem Kalkdeckel, der auch vor Austrocknung schützt. Die Weinbergschnecke ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt; wild lebende Tiere dürfen deshalb grundsätzlich nicht gesammelt werden. Ausnahmen für Schnecken ab 30 mm Gehäusedurchmesser kann die nach Landesrecht zuständige Behörde zulassen. Für den Verzehr gehandelte Schnecken stammen meist aus Zuchten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion