Jagdlexikon

Gnitzen

Wildkrankheiten · auch Bartmücken, Culicoides

Gnitzen sind winzige, blutsaugende Mücken, die bei Wiederkäuern das Virus der Blauzungenkrankheit und das Schmallenberg-Virus übertragen.

Gnitze · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Gnitze · KI-generierte Illustration

Sie sind nur etwa ein bis drei Millimeter groß und damit viel kleiner als die eigentlichen Stechmücken; oft werden sie im weiteren Sinn zu den Stechmücken gerechnet, zoologisch bilden sie aber eine eigene Familie. Die Flügel sind bei vielen Arten grau gefleckt. Nur die Weibchen saugen Blut, vor allem in der Dämmerung und an warmen, windstillen Tagen; ihre Stiche brennen stark. Die Larven entwickeln sich in feuchtem Boden, Schlamm und Mist.

Als Überträger wichtig sind Arten der Gattung Culicoides. Sie tragen das Blauzungenvirus und das Schmallenberg-Virus beim Saugen von Tier zu Tier, deshalb treten beide Krankheiten vor allem vom Sommer bis in den Herbst auf. Betroffen sind Schaf, Rind und Ziege, beim Wild besonders Muffelwild, daneben Rot-, Reh- und Damwild. Mit der Nahrung werden diese Erreger nicht aufgenommen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion