Jagdlexikon

Schmeißfliegen

Wildkrankheiten · auch Calliphoridae, Brummer

Schmeißfliegen sind metallisch blau oder grün glänzende Fliegen, die ihre Eier an Aas, offenes Fleisch und Wunden legen, gerade auch an aufgebrochenes Wildbret.

Blaue Schmeißfliege · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blaue Schmeißfliege · KI-generierte Illustration

Bekannt sind die Blauen Schmeißfliegen und die grün glänzenden Goldfliegen. Sie werden vom Geruch angelockt und legen ihre Eier in Paketen an Schusswunden, Aufbruch, Bauchhöhle und Schnittstellen. Bei warmem Wetter schlüpfen die Maden oft schon nach einem Tag und fressen sich ins Gewebe; dabei tragen die Fliegen auch Keime ins Wildbret.

Für die Wildbrethygiene heißt das: Das Stück rasch aufbrechen, kühlen und in einer fliegendichten Wildkammer aufhängen, im Sommer nicht offen im Freien lassen. Befallene Stellen werden großzügig ausgeschnitten. Manche Arten legen ihre Eier auch in Wunden lebender Tiere, deren Maden dort das Gewebe angreifen. Hirschlausfliegen und Dasselfliegen legen dagegen keine Eier an Wildbret.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion