Jagdlexikon

Getreide

Wald und Feld · auch Getreidearten

Als Getreide bezeichnet man meist einjährige Süßgräser, die wegen ihrer stärkereichen Körner angebaut werden, etwa Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais und Hirse.

Ihre Halme sind hohl und durch Knoten gegliedert, die Körner sitzen in Ähren, bei Hafer und Hirse in Rispen, beim Mais in Kolben. Gerste und Roggen haben stark begrannte Ähren, Weizen ist meist grannenlos. Von Weizen, Gerste, Roggen und Triticale gibt es Winterformen, die im Herbst gesät werden und als junge Saat überwintern, und Sommerformen für die Frühjahrssaat. Mais und Hirse werden nur im Frühjahr gesät. Getreide dient als Brot- und Futtergetreide, die Körner werden gedroschen und das Stroh oft geborgen.

Für das Wild ist Getreide über das ganze Jahr wichtig. Die grüne Wintersaat äsen Reh, Hase, Rotwild und Gänse, der hohe Bestand im Sommer bietet Deckung und Einstand. Reife Körner nehmen Schwarzwild, Tauben und Fasanen auf. Nach der Ernte fehlt die Deckung schlagartig, Stoppeln und Ausfallgetreide bieten dann noch Äsung. Körnermais wird als letztes Getreide geerntet und hält dem Wild am längsten Deckung und Äsung vor.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion