Lexikon

Weizen

Wald und Feld

Weizen ist das wichtigste Brotgetreide in Deutschland und an seiner dicken, kompakten, meist grannenlosen Ähre gut von Roggen und Gerste zu unterscheiden.

Wie die anderen Getreidearten gehört er zu den Süßgräsern, sein Halm ist hohl und durch Knoten gegliedert. Die Ähre steht aufrecht, die Körner sitzen dicht in den Ährchen, nur einzelne Sorten tragen Grannen. Angebaut wird überwiegend Winterweizen, der im Herbst gesät wird, als junge Saat überwintert und im Hochsommer geerntet wird; Sommerweizen ist seltener. Weizen braucht gute, nährstoffreiche Böden und nimmt die größte Getreidefläche in Deutschland ein.

Für das Wild ist der Weizen je nach Jahreszeit Äsung oder Deckung. Die grüne Wintersaat äsen im Winter Reh, Feldhase, Rotwild und Gänse. Ab dem Frühsommer bietet der hohe Bestand Deckung, Rotwild und Schwarzwild ziehen dann oft in die Felder. Schwarzwild frisst die milchreifen Körner und walzt dabei Flächen nieder, was zu erheblichen Wildschäden führt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion