Lexikon

Hasel

Wald und Feld · auch Haselnuss, Haselstrauch, Gemeine Hasel

Die Hasel ist ein heimischer, mehrstämmiger Großstrauch, der schon im Spätwinter mit gelben Kätzchen blüht und im Herbst Haselnüsse trägt.

Zweig einer Hasel mit rundlichen Blättern und drei Haselnüssen in grünen, zerschlitzten HüllenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig der Hasel mit Nüssen · KI-generierte Illustration

Ihre rundlichen Blätter haben einen herzförmigen Grund, sind doppelt gesägt, kurz zugespitzt und weich behaart. Die männlichen Kätzchen stäuben oft schon im Februar, die weiblichen Blüten sind unscheinbar und verraten sich nur durch rote Narben. Die Nüsse reifen ab dem Spätsommer in einer grünen, zerschlitzten Hülle. Die glatte, graubraune Rinde glänzt leicht. Dornen trägt die Hasel nicht.

Sie wächst an Waldrändern, in Hecken und lichten Wäldern und treibt nach dem Rückschnitt kräftig aus. Haselhecken werden deshalb von Zeit zu Zeit auf den Stock gesetzt, also dicht über dem Boden abgeschnitten.

Die Nüsse fressen Eichhörnchen, Haselmaus, Eichelhäher, Tannenhäher und Schwarzwild, das Haselwild äst Knospen und Kätzchen. Reh- und Rotwild verbeißen die Triebe, und frisch geschnittene Haselzweige eignen sich als Proßholz.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion