Jagdlexikon

Hornklee

Wald und Feld · auch Gewöhnlicher Hornklee, Lotus corniculatus

Der Hornklee ist eine ausdauernde, gelb blühende Leguminose magerer Wiesen und Raine, deren schmale Hülsen wie kleine Hörner vom Blütenstand abstehen.

Hornklee mit Blüten und Hülsen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Hornklee mit Blüten und Hülsen · KI-generierte Illustration

Seine Triebe steigen aus einer kräftigen, tief reichenden Pfahlwurzel auf. Die Blätter bestehen aus fünf Blättchen, von denen drei vorn stehen und zwei am Blattgrund wie Nebenblätter wirken. Die gelben Schmetterlingsblüten sitzen zu zwei bis sieben in einer Dolde an einem langen Stiel. Nach der Blüte spreizen die länglichen, mehrsamigen Hülsen sternförmig ab und öffnen sich wie Schoten.

Am besten gedeiht der Hornklee auf warmen, kalkreichen und mäßig trockenen Böden. Er ist winterhart und dürrefest und auf armen Standorten den meisten anderen Kleearten überlegen. Wegen seines leicht bitteren Geschmacks wird er nicht rein, sondern in Kleegras- und Wiesenmischungen für trockene Lagen gesät. Wie alle Leguminosen bindet er Luftstickstoff. In mageren Wiesen, an Rainen und auf Böschungen gehört er zu den häufigen Kräutern der Feldflur.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion