Hornklee
Der Hornklee ist eine ausdauernde, gelb blühende Leguminose magerer Wiesen und Raine, deren schmale Hülsen wie kleine Hörner vom Blütenstand abstehen.
Seine Triebe steigen aus einer kräftigen, tief reichenden Pfahlwurzel auf. Die Blätter bestehen aus fünf Blättchen, von denen drei vorn stehen und zwei am Blattgrund wie Nebenblätter wirken. Die gelben Schmetterlingsblüten sitzen zu zwei bis sieben in einer Dolde an einem langen Stiel. Nach der Blüte spreizen die länglichen, mehrsamigen Hülsen sternförmig ab und öffnen sich wie Schoten.
Am besten gedeiht der Hornklee auf warmen, kalkreichen und mäßig trockenen Böden. Er ist winterhart und dürrefest und auf armen Standorten den meisten anderen Kleearten überlegen. Wegen seines leicht bitteren Geschmacks wird er nicht rein, sondern in Kleegras- und Wiesenmischungen für trockene Lagen gesät. Wie alle Leguminosen bindet er Luftstickstoff. In mageren Wiesen, an Rainen und auf Böschungen gehört er zu den häufigen Kräutern der Feldflur.
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- MagerrasenMagerrasen ist nährstoffarmes, ungedüngtes Grünland auf trockenen oder kargen Böden, das nur extensiv genutzt wird und besonders artenreich ist.
- KleegrasKleegras ist ein auf dem Acker angebautes Futtergemenge aus Kleearten und Gräsern, das ein bis mehrere Jahre lang gemäht oder beweidet wird.
- WildwieseEine Wildwiese ist eine mehrjährige, vom Jäger angelegte oder gepflegte Wiese, die dem Wild vom Frühjahr bis in den Herbst frische Äsung bietet.
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