Lexikon

Hafer

Wald und Feld

Hafer ist ein Getreide, das keine Ähre, sondern eine lockere Rispe mit hängenden Ährchen trägt und fast nur im Frühjahr als Sommergetreide gesät wird.

An der Rispe ist er sofort von Weizen, Roggen, Gerste und Triticale zu unterscheiden, die Ähren tragen: Die Körner hängen in Ährchen an feinen, verzweigten Stielen. Hafer braucht viel Wasser und kommt mit kühlem, feuchtem Klima besser zurecht als Weizen. In der Fruchtfolge gilt er als Gesundungsfrucht, weil ihn viele Krankheitserreger von Weizen und Gerste kaum befallen. Genutzt wird er als Pferde- und Viehfutter und für Haferflocken.

Für das Wild sind Haferfelder im Sommer Deckung und Nahrung, Schwarzwild geht besonders gern in milchreifen Hafer. Auf Wildäckern wird Hafer oft im Gemenge mit Wicken oder Erbsen gesät, denen seine Halme als Stütze dienen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion